CDU Bürgerschaftsfraktion Hamburg

Pressemeldung vom 19.01.10

Mixed Martial Arts

Anlässlich seines aktuellen Antrags (Drs. 19/4984) auf Prüfung, ob sogenannte Mixed Martial Arts-Veranstaltungen und deren Ausstrahlung im Fernsehen verboten werden können, erklärt der innenpolitische Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Kai Voet van Vormizeele:

„Ein Kampf, bei dem Schläge zum Kopf des bereits am Boden liegenden Gegners regelkonform und üblich sind, ist für mich kein Sport, sondern plumpe Gewaltverherrlichung. Unabhängig von möglichen Nachahmungseffekten ist die öffentliche Darbietung solchen Fehlverhaltens nicht hinnehmbar. Der am Käfigboden liegende Kämpfer, auf den unter lautem Gejohle des Publikums die Schläge niedergehen, wird zum bloßen Objekt der Brutalität seines Kontrahenten und der Schaulust des Publikums. Ich möchte nicht, dass unsere Gesellschaft eine solche Entwicklung widerspruchslos hinnimmt. Deshalb müssen wir jetzt ein klares Zeichen setzen!“


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